Landrat Rößle versagt bei der Energiepolitik

Folgende Pressemitteilung habe ich heute veröffentlicht. Grund hierfür ist die völlig planlose Energiepolitik im Landkreis und die populistische und verantwortungslose Haltung etlicher Lokalpolitiker_innen beim Thema Stromtrasse. Das Thema steht dann als nächstes auch auf der Tagesordnung des Kreistages, am 10.03.2014.

Der Grüne Kreisrat Nico Ach wirft Landrat Stefan Rößle in einer Pressemitteilung Versagen bei der Energiepolitik im Landkreis vor. “Herr Rößle selbst blockiert seit Jahren den Bau von Windkraftanlagen im Landkreis. Seine Energieziele stehen vor dem Scheitern. Zur Stromtrasse fehlt ihm eine klare Linie und ein Konzept zur Energiepolitik im Landkreis ist nicht einmal im Ansatz erkennbar” fasst Ach die Politik von Landrat Rößle zusammen.
Für den Landkreis sind die Folgen laut Ach gravierend. So habe das Landratsamt bereits bei der Windenergie wichtige Gestaltungsmöglichkeiten nicht genutzt und sich statt dessen ganz auf die Verhinderung von Windkraftanlagen verlegt. “Dieser Kurs rächt sich jetzt bitter. Die CSU hat ihre Hausaufgaben bei den Erneuerbaren Energien im Landkreis und in Bayern nicht gemacht, genau das führt jetzt zu größeren Stromtrassen” erklärt Ach und weist auf die Versorungslücke durch die beschlossene Abschaltung der Kernkraftwerke in Bayern hin. Darüber hinaus warnt Ach alle Parteien vor Populismus im Angesicht der Wahlen. “Zu sagen ‘wir wollen die Stromtrasse nicht’ ist sehr einfach aber auch wenig hilfreich. Als Politiker_innen stehen wir aber in der Pflicht Lösungen zu entwickeln und nicht in Sonntagsreden Versprechen zu geben, die wo möglich nicht gehalten werden können” zeigt der Kommunalpolitiker die Situation auf. Eine Resolution müsse laut Ach deshalb primär auf den Schutz der Bürgerinnen und Bürger – beispielsweise durch Abstandsregelungen und Erdverkabelung – und den Ausbau der Erneuerbaren Energien auch im Landkreis abzielen, als auf eine kurzfristige Verhinderung.